Die österreichische Liszt-Gesellschaft

Franz Liszt-Verein Raiding

Der Franz Liszt-Verein Raiding, die Österreichische Liszt-Gesellschaft wurde im Jahre 1968 mit dem Bestreben gegründet, die Werke von Franz Liszt aufzuführen und sich im Besonderen der Liszt-Pflege anzunehmen. Aus diesem Bestreben und der daraus folgenden Pionierarbeit ist die größte Liszt-Bibliothek und Liszt-Sammlung Österreichs entstanden.

Die umfangreichen Bestände der Lisztbibliothek sowie die Instrumente aus dem Besitz des Franz Liszt-Vereins Raiding stehen Studenten und interessierten Personen für Forschungs- und Übungszwecke, wie auch dem Burgenländischen Landesmuseum für Wechselausstellungen, zur Verfügung.

Franz Liszt-Verein Raiding

Franz Liszt-Platz 1

7321 Raiding

info@lisztverein.at

Der Vorstand

v.l.n.r – hinten:

  1. Elisabeth Ackerler,
  2. Mag. Karl Wessely,
  3. Dr. Mag. Maria Rois,
  4. Dr. Martin Czernin,
  5. Anna Ruisz

v.l.n.r – vorne:

  1. Dipl. Ing. (FH) Markus Landauer,
  2. Mag. Thomas Mersich,
  3. Univ. Prof. Martin Haselböck,
  4. Obmann Manfred Fuchs

Der Vorstand

v.l.n.r – hinten:

  1. Elisabeth Ackerler,
  2. Mag. Karl Wessely,
  3. Dr. Mag. Maria Rois,
  4. Dr. Martin Czernin,
  5. Anna Ruisz

v.l.n.r – vorne:

  1. Dipl. Ing. (FH) Markus Landauer,
  2. Mag. Thomas Mersich,
  3. Univ. Prof. Martin Haselböck,
  4. Obmann Manfred Fuchs

Die Obmänner

Franz
Glavanits

Franz
Iby

Johann
Erhardt

Hans
Tesch

Gerhard
Winkler

Manfred
Fuchs

Ehrenmitglieder

KR. Claus Haberkorn

KR. Claus Haberkorn stammt aus Bregenz und ist seit dem 22. Oktober 2022 Ehrenmitglied des Franz Liszt Verein Raiding. Er ist Unternehmer und ein großer Förderer der Kultur und Musik. So hat er dem Liszt Verein 2018 die Restaurierung der Lisztorgel aus dem Jahre 1770 ermöglicht. In diesem Jahr wurde dank seiner wertvollen Unterstützung auch die Liszt Organ aus 1890 restauriert.

Prof. Martin Haselböck

Seit 2019 Ehrenmitglied des Franz Liszt-Vereins Raiding. Er ist in Wien geboren und als Organist, Dirigent und Komponist auf vielfältige Weise im Internationalen Musikleben präsent. Raiding und Franz Liszt ist er seit vielen Jahren sehr verbunden und setzte beim Lisztfestival Raiding die erstmalige Gesamtaufführung und -einspielung aller Orchesterwerke von Franz Liszt im Originalklang um. Am 14.9.2019 spielte er das erste Konzert an der neu restaurierten historischen Liszt Orgel, dem Instrument, das Franz Liszt als Kind vor 200 Jahren spielte.

Prof. Boris Bloch

Seit 2018 Ehrenmitglied des Franz Liszt-Vereins Raiding. Er ist in Odessa geboren und studierte Klavier am Moskauer Tschaikovski-Konservatorium. Seit 1885 ist er Professor an der Hochschule in Duisburg. Er gab bereits mehrere Konzerte in Raiding, u.a. auch das Galakonzert anlässlich 50 Jahre Franz Liszt-Verein Raiding. Dabei spielte er auch auf dem historischen Erard-Flügel, auf dem bereits Franz Liszt gespielt hat.

Dr. Paul Iby

Seit 2013 Ehrenmitglied des Franz Liszt-Vereins Raiding. Er ist in Raiding geboren, studierte Theologie, u.a. an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom.
Von 1993 bis 2010 war er Bischof von Eisenstadt. Seinem Heimatort blieb er auch nach seiner Emeritierung treu verbunden. Er ist ein großer Förderer und Unterstützer des Franz Liszt- Vereins Raiding.

Univ. Prof. Renate Kramer Preisenhammer (1922 – 2023)

Seit 2012 Ehrenmitglied des Franz Liszt-Vereins Raiding. Sie war Professorin für Klavier an der Musikuniversität Wien. Bei ihr studierten auch die Intendanten des Liszt Festivals Raiding Eduard und Johannes Kutrowatz. Schon sehr früh organisierte sie Lisztkonzerte mit ihren Schülern in Raiding. Sie lebt in Bad Sauerbrunn und Kufstein.

Prof. Johann Erhardt (1926 – 2019)

Geboren in Raiding, war ein burgenländischer Politiker. Von 1956 bis 1977 war er Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag und von 1964 bis 1977 – 2. Landtagspräsident. Als Initiator und Gründungsmitglied des Franz Liszt-Vereins Raiding im Jahre 1968 war er von 1991 bis 1996 auch Obmann des Franz Liszt-Vereins. Im Jahr 2013 wurde ihm für seine Verdienste die Ehrenmitgliedschaft des Franz Liszt-Vereins Raiding verliehen. Bis zu seinem Tod war er ein unermüdlicher Liszt-Forscher und hat seine Forschungsergebnisse auch publiziert.

Lisztpfad

liszt.life-Erlebnisweg

„… wer jene Auserlesenen sind, die von Gott selbst bestimmt scheinen, um Zeugnis abzulegen von den höchsten Empfindungen der Menschheit und um deren edelste Bewahrer zu sein, – jene auserkorenen, niedergeschmetterten, in Fesseln gelegten Menschen, die dem Himmel die heilige Flamme geraubt haben, die der Materie Leben, dem Gedanken Form verleihen und, indem sie unser Ideal verwirklichen, uns mit unwiderstehlicher Anziehungskraft zur Begeisterung und zu himmlischen Visionen emporheben – diese Schöpfermenschen, Apostel und Priester einer unauslöschlichen, geheimnisvollen und ewigen Religion, die in allen Herzen keimt und wächst …“

– Franz Liszt (De la situation des artistes et de leur condition dans la société, 1835)

1) LISZT.WUNDERKIND

Franz Liszt wurde am 22. Oktober 1811 in Raiding, damals Königreich Ungarn, geboren. Von hier aus trat er schon in jungen Jahren als „Wunderkind“ seinen Siegeszug in die Welt an.

2) LISZT.UMSCHWÄRMT

Frauen gerieten bei seinem Auftreten außer sich, manche fielen in Ohnmacht. Die Szenen der „Lisztomanie“ nehmen den Kult um die Popstars des 20. Jahrhunderts vorweg.

3) LISZT.GEWALTIG

Franz Liszts Symphonische Dichtung „Les Préludes“ teilt das Schicksal vieler anderer großer Musik des 19. Jahrhunderts, zu politischen Zwecken missbraucht worden zu sein.

4) LISZT.VIRTUOS

Zu den bevorzugten Instrumenten Liszts gehörten stets die Klaviere der legendären Wiener Klavierbaufabrik Bösendorfer. Ludwig Bösendorfer, Sohn des Firmengründers, war enger Freund Liszts in dessen späten Jahren.

5) LISZT.LIEBESTRÄUMEND

Der „Liebestraum“ ist neben der Symphonischen Dichtung „Les Préludes“ zweifellos die bekannteste Komposition Liszts. Bei Knopfdruck ertönt der „Liebestraum“ aus dem roten Kubus.

6) LISZT.BILDHAFT

Nicht nur als Virtuose und Frauenschwarm, sondern auch noch als Abbé in geistlichem Gewand blieb Liszt eine äußerst markante Erscheinung.

7) LISZT.EUROPÄISCH

Liszt wurde als deutschsprachiger Ungar in Raiding geboren. Schon in jungen Jahren übersiedelte er nach Paris, wo er seine bedeutendsten künstlerischen Anregungen aus der französischen Kultur erhielt.

8) LISZT.SPIRITUELL

Hinter der glamourösen Außenseite des Virtuosen verbarg sich eine innere Spiritualität, die dem Ideal franziskanischer Mildtätigkeit und sozialem Engagement nachstrebte.

Mitglied werden

im Franz Liszt-Verein Raiding

Der Franz Liszt-Verein Raiding ist mit seinen derzeit 450 Mitgliedern der größte Liszt-Verein weltweit.

Der Mitgliedsbeitrag (derzeit € 25,00) und Ihre Spende sind nicht nur die finanzielle Grundlage des Vereines, sondern ermöglichen es, das Erbe von Franz Liszt zu erhalten, aufzuarbeiten und allen Interessierten nahezubringen. Zahlreiche Aktivitäten und die ständige Erweiterung der umfangreichen Sammlung des Franz Liszt-Vereins werden so unterstützt.

Auch im Jahr 2022 erhalten alle Mitglieder und ihre Begleitung auf drei Einzelkonzerte ihrer Wahl 20% Ermäßigung. Kartenbestellung im Liszt-Zentrum Raiding (Tel.: 02619/51047).

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Beitrittserklärung

Wenn Sie Mitglied werden wollen finden Sie hier die Beitrittserklärung.

Bankverbindung

Raika Ritzing/Raiding
IBAN: AT 58 3301 0000 0230 0358
BIC: RLBBAT2E010

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